My notepad

May 30, 2008

Không đề

Filed under: Psycho — Tags: — tranminhtu @ 10:49 am

Thật là ngốc nghếch khi cho rằng ai cũng có khả năng thần giao cách cảm đến mức không thể giấu nổi suy nghĩ của mình nữa.

Aufgefallen

Filed under: Musik — Tags: , — tranminhtu @ 10:30 am

Melodische und Rhythmische Polyphonie

Bei Bach und Renaissance-Komponisten ist die Polyphonie sowohl melodisch als auch rhythmisch, das heisst die Stimmen durchlaufen verschiedene Linien mit unterschiedlicher Melodie und unterschiedlichem Rhythmus. Bei Händel, Pachelbel, in französischen Ouvertüren und später bei Beethoven ist die Polyphonie melodisch bzw. thematisch aber nicht rhythmisch, d.h. die Stimmen verfolgen unterschiedliche Melodien, aber behalten den gemeinsamen Rhythmus. Dadurch erscheinen den Nicht-Kennern diese Polyphonie quasi eine Homophonie. Eine Studie mit der Französischen Suite Nr. 2 von Bach, auch mit der Grossen Fuge von Beethoven, ergibt dann, dass eine Phrasierung und eine Strophierung der Stimmen die Polyphonie besser hervorbringen können.

May 29, 2008

Tagesentdeckungen

Filed under: Musik — Tags: , , — tranminhtu @ 11:55 pm
  1. Monatlich geteilter Betrag von Jahresbeiträge – was für ein Unsinn
    Ja, oft hört man oder liest man: Der Jahresbeitrag oder das Jahresgebühr zum etwas beträgt xy.-, das ist nur z.- pro Monat. Sicher wenn man sich nur auf die Gesamtsumme beschränkt, gibt es kein Problem damit. Jedoch im Fall diese Summe im Grössenbereich der Kontoinhalt bis auf eine Zehnte liegt, dann sind die beiden Fälle nicht mehr äquivalent. Wobei nämlich der Verlauf beim Jahresbeiträge sprunghaft ist, ist bei der monatlichen Einteilung stufenweise. Man sollte nicht alle in verschiedenen Rhythmen aufgefallenen Beiträge in einem Topf werfen und nur alle zusammenzählen.
  2. Es sind mehrere Lernprozesse möglich: sukzessives Lernen, modulares Lernen, exemplarisches Lernen und koinzidentales Lernen. Ob die Studienleistungskontrolle darauf abgestimmt ist, ist eine andere Sache.
  3. Verfehlte Musikausbildung
    Ein Nachteil der privaten Musikausbildung ist es, dass die Schüler keine Gemeinschaft mit den anderen Musikschülern haben können. Dies trifft besonders auf Klavier- und Harfenschülern zu, weil sie allein gespielt werden können und es gibt eine breite Repetoire dafür. Man kann schon zu zweit Klavier, oder Harfe spielen, aber es gibt nicht so viele Werke in dieser Gattung und diese bekommen auch nicht viel Bemerkung. Zudem ist es schon eine neue Erfahrung, mit anderen Instrumenten zusammenzumusizieren. Ein einsamer Klavierspieler kann den Zusammenklang von verschiedenen Klangfarben nicht lebendig erleben, er kann ihn nur hören oder ihn imaginieren. Eine Gelegenheit, mit dem ganzen Orchester spielen zu dürfen, können nicht alle bekommen, und oft muss das Klavier allein im Vordergrund stehen. So kommt der Pianist nicht aus dem Labyrinth heraus. Ähnlich ist es auch mit den anderen romantischen Instrumentalsolisten. Für sie haben das Orchester oder das Begleitklavier keinen Charakter, und sie bleiben in ihrer Einsamkeit abgegrenzt.
    Eine Umstellung auf das gesellige Musizieren ist ihnen aber mühsam, denn sie haben lange Zeit auf die Spielfertigkeit investiert, die bei der Kammermusik oft weit mehr als nötig ist, und sie können sich mit den anderen Musikern nicht synchronisieren (!), die gelegentlich Zeit brauchen, um technische Schwierigkeiten zu überwinden. Darüber hinaus ist es jedoch am wichtigsten beim Gruppen- bzw. Team-Musizieren, die Mitspieler zu koordinieren und miteinander diskutieren zu können. Nur so kann eine Einheit gebildet werden.
    Beim Ensemble- und Orchestermusizieren ist aber die Indiviualität einzelner Instrumenten nur gelegentlich gefragt, stattdessen bekommt die Homogenität des Klangs dann mehr Bedeutung. Es bedarf daher bei einer grösseren Anzahl der Musiker eine Leitung. Auch zeigt es sich als ungeeignet, wenn ein spezialisierter Solist im Orchester spielt.
    Sicher ist ein freundliches Zusammenmusizieren mit vertrauten Musikkollegen immer eine wertvolle Gelegenheit. Man lernt dabei den ersten Schritt, zuhören und äussern zu können.

May 27, 2008

Tagesentdeckungen

Filed under: Musik — Tags: , — tranminhtu @ 4:50 am
  1. Stimmhöhe und Funktion
    • Seit 10. Jahrhundert gibt es in der Musik Mehrstimmigkeit. Im Laufe der Zeit sind mehrere Formen der Mehrstimmigkeit entwickelt worden, in denen die Stimmen verschiedene Funktionen übernahmen und stets ändernd miteinander kombiniert wurden. Beim Organum, der frühesten überlieferten Form mit 2 Stimmen, liegt der Hauptstimme (vox principalis) oben und trägt die Choralmelodie vor, die Mittelstimme (vox organalis) begleitet diese oft parallel in reinen oder konsonanten Intervallen (zeitsgemäss vollkommen konsonant – Prim, Oktave, Quinte, Quarte – bzw. unvollkommen konsonant – Terze und Sexte). Es hatte früher wahrscheinlich auch andere Formen der Mehrstimmigkeit gegeben wie Parallelgesang von Quinten und Quarten, Heterophonie (eine einfache Melodie mit deren Verzierungen gleichzeitig oder mehrere Verzierungen einer Melodie gleichzeitig) und Bordun (Vorgänger des Orgelpunktes). Nach weiterer Entwicklung traten auch Stimmenkreuzung und Gegenbewegung (inklusiv antiparallele Bewegung) vor.
    • Beim Organum der Notre-Dame-Epoche (Ende 12. bis Anfang 14. Jahrhundert) liegt der Hauptstimme unten und heisst Tenor ( lat. tenere = halten) wegen deren langen Notenwerte. Die obere heisst Diskant. Diese Form wurde auch in Motette in der Zeit verwendet und bis zur Dreistimmigkeit erweitert, bei der die oberen Stimmen entsprechend Duplum/Motetus und Triplum heissen. Diese Form ist eine Verschmolzung aus dem früheren Organum und der Heterophonie. Daneben können als homophone ein- bis vierstimmige Erweiterung des früheren Organum und Vorfahr der homophonen Choräle und der heutigen Kirchenlieder das Conductus samt der in dessen Form konstruierten weltlichen Liedern angesehen werden.
    • Im Zuge der Renovierung um 1320 entstand die Ars nova (Anfang 14. bis Anfang 15. Jahrhundert) im Gegensatz zur früheren, als Ars antiqua genannten Periode. Dabei entstand die Form des Discantussatzes mit der führenden, konstruktive Oberstimme in der polyphonen Liedern. Die Motette mit der Hauptstimme Tenor wurde weiter komponiert und deckte das Organum ab. Das Conductus verschwand (wurde aber dessen Form vielleicht weiter verwendet in den weltlichen mehrstimmigen Liedern?). Die parallelen Stimmenführungen in Primen, Oktaven und Quinten wurden schrittsweise verboten, Terz- und Sextparallelen waren aber bevorzugt. Vierstimmigkeit kam häufiger vor und eine neue Stimme in der Tenorlage, der Kontratenor, wurde hinzugefügt und wie der Tenor instrumental ausgeführt.
    • In der Renaissance (15. und 16. Jahrhundert) wurden zwischen Contratenor altus (hohem Kontratenor) und Contratenor bassus (tiefem Kontratenor) unterschieden, die zum Alt und Bass übergingen. Die Komposition unterlag Regeln des strengen Kontrapunktes. Es wird unterschieden zwischen dem Kontrapunkt des Kontrasts und dem Kontrapunkt der Imitation. Bei den aus dem Tenorsatz abgeleiteten Cantus-firmus-Sätzen wird weiterhin an den Cantus firmus (feststehenden Gesang) als Konstruktionsvorlage angelehnt, der oft aber nicht nur vom Tenor gesungen wird. Bei den polyphonen Motetten, Chansons und später Madrigalen werden die Stimmen nicht durch ihre Stimmlage sondern durch ihre räumliche Position und ihre Stimmfarbe charakterisiert. Bemerkenswert sind die antiphonen mehrchorigen Sätze durch ihre architekonische Effekten. Homophone Lieder wurden auch komponiert. Werke wurden komponiert für 2 bis 6 und mehr Stimmen.
    • Im Barock (17. und erste Hälfte 18. Jahrhundert) wurden die Regeln des strengen Kontrapunktes vereinfacht und teilsweise aufgehoben. Instrumentalstimmen erhielten eine eigenständige Rolle, konnten allein ausgeführt werden, aber behielten weiterhin den Dienst der Vokalbegleitung. Aufgrund der Regeln des Kontrapunktes (besonders bezüglich des nun als Semikonsonanz empfundenen Quarten) sonderte sich in der Instrumentalmusik der Bass von den oberen Stimmen ab und wurde mittels der Basso-Continuo-Praxis ausgearbeitet. Der Basso continuo konnte die Rollen als Grundstimme für die polyphonen, mehr oder weniger homogenen und oft vokalen Sätze oder Begleitstimme in den Solo-Gesängen wie Liedern und Arien (im monodischen Stil) oder in den solistischen Stücken wie Triosonaten und Konzerten. Die Cantus-firmus-Technik wurde weiterhin verwendet, wobei der Cantus firmus von Stimmen jeder Lage vorgetragen werden konnte. Aus dieser Form wurde die Form der Basso-ostinato-Variationen wie Chaconne oder Passacaglia abgeleitet. Die homogenen homophonen Lieder wurden beibehalten als Kirchenchoräle und weltliche Lieder, bei denen der Diskant die Hauptmelodie ausführt und die anderen Stimmen durch die Basso-continuo-Praxis verwandte Zifferbass-Praxis ausgearbeitet werden. Mit dem Anfang der Orchestermusik begann die Mehrstimmigkeitsformulierung mehrschichtig und räumlicher zu werden. Bei der Tanzsätze traten zwecks Schmückung innerhalb der Mehrstimmigkeit divergente Stimmigkeit vor.
    • In der Klassik (zweite Hälfte 18. und Anfang 19. Jahrhundert) wurde Vierstimmigkeit mit Sopran, Alt, Tenor und Bass zur Norm. Der Sopran ist gleichzeitig der Diskant, der Bass die Basis, der Alt und der Tenor nahmen die Rolle der Mittelstimmen und bildeten zusammen die Textur. Somit ist diese Form der Mehrstimmigkeit heterogen homophon. In der Orchestermusik wurde die mehrschichtige Mehrstimmigkeit gründlich und vollständig erweitert.
    • In der Romantik (19. Jahrhundert) wurde die Homophonie zu einer Art monokultureller Mehrstimmigkeit. Gelegentlich verloren alle bisherige Instrumentalstimme die Identität und nur die Textur blieb im Vordergrund. Die vokale Mehrstimmigkeit beschränkte sich meist auf die homogene Homophonie des Chors und wurde oft durchs Unison ersetzt.
    • In der Modern (?) gibt es abhängig von musikalischen Richtungen entweder keine Stimmigkeit mehr oder nur Ableitungen der Stimmigkeit.
  2. Polyphone Formen und Intepretationen
    • Imitatives Kontrapunkt:
      • Strenge, exakte Form: Canon (Regel), Caccia (Jagd)
      • Freigestaltung (mit Planung): Sogetto, Alla breve, Ricecare (Suchen), Fuga (Flucht), Motette, Chanson (Lied), Canzona (Lied), Madrigal, Chorus
      • Gestaltung mit festem Bezug: Choralpräludium, Chorus
    • Kontrast-Kontrapunkt:
      • Gestaltung mit festem Bezug: Choralpräludium
      • Freigestaltung (mit Planung): Aria, Solo-Lieder
    • Ornamentales Kontrapunkt:
      • Freigestaltung (mit Planung): Hoftänze
    • Kombiniertes Kontrapunkt:
      • Exakte Gestaltung: Canon
      • Freigestaltung (mit Planung): Triosonata, Mehrfaches Fuga, Alla breve
      • Gestaltung mit festem Bezug: Choralpräludium, Chorus; Periodische Form: Chaconne, Passacaglia, Variationen
  3. Themen zu erläutern:
    • Welche Formen koordinieren liturgische Gattungen?
    • Form von Kantaten?
    • Form von Präludien?
    • Kombinierte Form von Homophonie und Polyphonie, Homophonie und Antiphonie, Polyphonie und Antiphonie, Homophonie und Heterophonie, Polyphonie und Heterophonie, Homophonie und Unison, Polyphonie und Unison usw.?

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