1. Formulierungen / Intepretationen eines Zweifels an der gängigen Todesvorstellung
    • Obwohl man sich darüber bestreitet, ob es viele Götter, nur einen oder gar keinen gibt, ist es augenscheinlich nicht fraglich, dass es nur der einen Tod gibt.
    • Wer ist “der Tod”? Wer “sind” der Tod? “Was” ist oder sind der Tod?
    • Dass es Intepretationen gibt, in denen der einen Gott widersprüchlich ist, garantiert auch, dass in manchen Intepretationen der einen Tod auch widersprüchlich ist.
    • Bezieht es sich eigentlich auf einen totalitären Tod?
    • Die Todesandacht ist nichts anderes als ein verführter Monotheismus. Ob das absichtlich oder nicht ist, ist eine andere Frage.
    • Was bedeutet die gängige Todesfrage der Germanistik? Ist dieser Tod das Produkt der gängigen Germanistik?
    • Auch die Todesfrage ist eine Sache des Glaubens und kann auch der Grund eines Glaubenkonflikts sein.
  2. Games, Fantasien, Wirklichkeit und Ausserwirklichkeit
    • Nehme man an, dass ein Game nur graphische Darstellungen der Fantasien sind. Dann reicht das Spektrum auch bis zu den widersprüchlichsten, den ausserordentlichsten und den ungewöhnlichsten. Man ist für die Fantasien nicht verantwortlich, man sei jedoch auch bewusst, dass andere Leute andere Fantasien haben können, und darf sie nicht in die Wirklichkeit übertragen.
    • Verstehe man aber unter Fantasien einen freien Raum zur Imagination, zum Gelangen der Ausserwirklichkeit, dann kann man neue Dinge erfinden, die bisher nicht in der Wirklichkeit vorhanden sind. Dabei gibt es auch eine Wahrscheinlichkeit, dass manche Ideen sich realisieren können (d.h. es ist oder wird in der Wirklichkeit auch möglich). Ob diese Wahrscheinlichkeit gross ist, weiss man jedoch nicht. Man braucht aber nicht, sich darüber Gedanken zu machen.
    • Man kann auch Games als Modellierung der Wirklichkeit annehmen, also bezieht man sich auf Simulations-Games, dann kann man sich auch die Wirklichkeit vorstellen und es probieren / testen / üben mit nur imaginären Konsequenzen. Wenn man das als Zwischenstufe zur Wirklichkeit annehme, solle man sich zusätzlich teilsweise von der Verantwortlichkeit bewusst sein. Ausserdem konfrontiert man oft damit, dass der Aufbauprinzip der Vorbilder nur begrenzt bekannt ist, und die Games bzw. die Simulationen daher in mancher Hinsicht, sowohl relevant als auch irrelevant, nur Nachahmer sind. Auf diesem Grund ist eine Erfahrung mit der Wirklichkeit unverzichtbar.
  3. Persönlichkeit, Identität
    • Dass viele Leute sich von ihrer Identität nicht bewusst sind, oder sogar keine Identität haben, ist eigentlich nur eine Gelegenheit, um zu wählen, die Identität zu stiften oder es so zu lassen, dass man daran gewöhnt ist.
    • Versteht man unter Identität nur die elementare? Wenn ja müssen sicher viele Leute ihre Identitäten teilen. Und sonst, die Identität kann man auch stiehlen und verlieren. Man kann auch sie lernen, nachahmen und auch tauschen / kaufen / verkaufen. Die Identität muss dafür besitzartig sein. Und noch dazu multiplizierbar. Gehört die Multiplizierbarkeit der Identität?